Jugend
Back in Yellow – Der LCH stellt auf den Pfalzmeisterschaften seine Stärken unter Beweis
23. September 2016
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Auf den Pfalzmeisterschaften am 09.05.2015 in Eisenberg, sorgten neben der

beeindruckenden Kulisse des hoch gelegenen Stadions auch die hervorragenden Leistungen zahlreicher Athleten für Gänsehautmomente bei den Zuschauern. Der LCH ging mit insgesamt elf Sportlern an den Start, von denen sich zwei den Titel „Pfalzmeister 2015“ sichern konnten. Emil Leibrock (MJU18) definierte die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit neu und verbesserte seine persönliche Bestleistung über 1500 Meter um ganze neun Sekunden auf 4:23,89 Minuten, was neben dem ersten Platz auch die Qualifikation für die diesjährigen Süddeutschen Meisterschaften bedeutete. An die Spitze des 1500-Meter-Laufes der Männer setzte sich wie gewohnt der Haßlocher Vorzeigeathlet Marius Meyfarth und finishte nur  4:04,16 Minuten nach dem Startschuss als Erster. Yannik Hüpel, der als U20-Athlet dennoch bei den Männern startete, musste in seinem 400-Meter-Lauf den Sieger Roy Heilmann von der LG Neustadt letztendlich ziehen lassen, konnte sich aber den dritten Platz sichern.

Wie gewohnt stark, präsentierte sich Christoph Sölter (MJU18) in den Wurfdisziplinen mit zwei zweiten Plätzen. Bei einer Siegerweite von 12,17 Metern, reichten dazu im Kugelstoßen 12,09 Meter, eine neue persönliche Bestleistung des jungen Haßlochers. Im Diskuswurf gelang ihm mit 32,93 Metern ein zufriedenstellendes Ergebnis. In der männlichen Jugend M13 ist Philipp Baron hervorzuheben, der sich mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 2:37,39 Minuten über 800 Meter den zweiten Platz erkämpfte. Max Beckmann, ebenfalls M13, erreichte mit 10,99 Sekunden über 60 Meter Hürden den fünften Platz. Besser platzierte er sich in den technischen Disziplinen Kugelstoßen (8,93 Meter) und Diskuswurf (21,54 Meter) mit einem vierten und einem dritten Rang. Laura Schmitt (W13) erreichte im Speerwurf mit 14,78 Metern den fünften und im Diskuswurf mit 18,99 Metern den vierten Platz.

Der Sprinter Dennis Schwalb (Männer), der aufgrund eines natürlicheren Laufgefühls in weicheren Mittelstreckenspikes an den Start ging, verpasste mit seiner Zeit von 11,63 Sekunden nur um Haaresbreite das Finale über 100 Meter und wurde Vierter im dritten Vorlauf.

Über 200 Meter überzeugte er mit 23,40 Sekunden und einem dritten Platz. Sein

Trainingspartner Julian Opitz platzierte sich über dieselbe Distanz mit 22,80 Sekunden auf dem zweiten Rang. Der dritte Mann im Bunde der reinen Sprinter war Paul Leibrock, der sich allerdings mit seiner Zeit von 12,47 Sekunden nicht zufrieden zeigte. Zusammen mit Raphael Tremmel gingen die drei Sprinter zudem als 100-Meter-Staffel an den Start, die sich aufgrund von Problemen während des zweiten Wechsels mit 45,93 Sekunden nur auf Rang drei platzieren konnte. Tremmel konnte dies jedoch in keiner Weise den Willen zum Erfolg nehmen,

sodass er trotz starker Konkurrenz aus Zweibrücken im Stabhochsprung die Hürde von 3,80 Metern nahm und sich mit dieser herausragenden persönlichen Bestleistung Platz drei sicherte. Schließlich beendete der 200-Meter-Lauf, den er in 23,88 Sekunden zurücklegte, den Wettkampftag des Allrounders. (lei)

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