Jugend
LCH mit starkem Pfingstwochenende
23. September 2016
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Einige Athleten des LC-Hassloch nutzten das verlängerte Pfingstwochenende, um die laufende Saison erfolgreich fortzuführen und die nötige Wettkampfpraxis für diesjährige Meisterschaften zu erlangen. Am 15. und 16. Mai fanden in Limburgerhof die 26. Pfingstmehrkämpfe statt, bei denen der LCH gleich dreimal vertreten war. Bei den Männern überzeugte Raphael Tremmel im Zehnkampf mit einer neuen persönlichen Bestleistung. 6.329 Punkte bedeuteten nicht nur den zweiten Platz, sondern auch die Teilnahme an den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften. Mit 13,15 Metern im Kugelstoßen, 52,47 Sekunden über 400 Meter, 5:03,56 Minuten über 1500 Meter und 46,69 Metern im Speerwurf, gelang dem Haßlocher in vier Einzeldisziplinen eine neue persönliche Bestleistung. Der eigentliche Sprintspezialist Dennis Schwalb (Männer) gab sein Debüt im Zehnkampf und platzierte sich auf Anhieb im Mittelfeld. Mit 4.956 Punkten verfehlte er haarscharf sein Ziel, die 5000-Punkte-Marke zu knacken, jedoch kann er mit dem fünften Platz durchaus zufrieden sein. 1,64 Meter im Hochsprung bedeuteten sogar eine persönliche Bestleistung für den jungen Sprinter. In der männlichen Jugend U18 kam der aufstrebende Mehrkämpfer Jonas Unruh zum Zuge, der allerdings nur sieben der zehn Disziplinen bestritt, weshalb die Gesamtpunktzahl von 3.477 Punkten zu vernachlässigen ist. Ein Ausrufezeichen setzte er dennoch mit einer Zeit von 11,49 Sekunden auf 100 Meter, womit er seine bestehende Bestzeit um eine Hundertstelsekunde verbessern konnte. Bei den Heidelberger Qualifikationstagen, die das sportliche Wochenende des LCH komplettierten, vertraten Marius Meyfarth und Julian Opitz die Gelb-blauen. Opitz (Männer) erreichte mit 11,38 Sekunden im A-Finale über 100 Meter den fünften Platz. Marius Meyfarth (Männer) legte die 1000-Meter-Distanz im Alleingang in 2:34,59 Minuten zurück. Mehr als souverän erlief er sich mit dieser Zeit den ersten Platz. Dennoch ließ Meyfarth es sich nicht nehmen, die letzten 200 Meter in unter 30 Sekunden zu laufen und noch einmal alles aus sich herauszuholen. (lei)

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