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Frankfurt Marathon wird für Meyfarth zur Tortur
2. November 2017
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Am 29. Oktober 2017 ging Marius Meyfarth vom LC Haßloch nach einer langen und intensiven Vorbereitungszeit beim Mainova Frankfurt Marathon an den Start. Trotz starkem Wind begann das Rennen aussichtsreich und die erste Hälfte der 42,195 Kilometer langen Distanz war nach nur 1:14:26 Stunden zurückgelegt. Bereits zwischen Kilometer acht und zwölf hatte der Läufer allerdings mit starkem Seitenstechen zu kämpfen. So verlor er den Anschluss zu seiner Gruppe und musste zehn Kilometer alleine laufen. Schließlich erholte sich Meyfarth wieder ein wenig, bis sich bei Kilometer 18 plötzlich seine Oberschenkelmuskulatur bemerkbar machte. Nur der unbändige Wille, den Lauf zu beenden konnte den Haßlocher ab Kilometer 25 aufgrund zunehmender Krampfattacken noch auf der Strecke halten. „Zwischen Kilometer 38 und 41 habe ich dann so starke Krämpfe in den Oberschenkeln bekommen, dass ich bestimmt drei Minuten einfach nur dalag“, berichtete Meyfarth nach dem Lauf, der immer mehr zur Tortur wurde. Am Ende erfüllten 2:52:01 Stunden bei weitem nicht die Erwartung des erfahrenen Mittel- und Langstreckenathleten. Dennoch zeigte er sich glücklich über die Tatsache, mit dem Kopf über den Körper gesiegt zu haben. Selbstbewusst resümierte er mit den Worten: „Ich weiß auch, dass es nicht mein letzter Marathon war und es beim nächsten Mal wieder besser laufen wird.“ (lei)

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