Jugend
Schneller Start ins neue Jahr
14. Januar 2018
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Am 13. und 14. Januar 2018 fanden in der Ludwigshafener Leichtathletikhalle die Pfalz-Hallenmeisterschaften statt. Die Athletinnen und Athleten des LC Haßloch konnten zum Auftakt in das neue Jahr mit guten Leistungen überzeugen. Der Sprinter Jonas Unruh (U20) entschied den Lauf über 400 Meter in 51,00 Sekunden mehr als souverän für sich und siegte mit über zwei Sekunden Abstand vor dem Zweitplatzierten. Im Kugelstoßen belegte er mit 10,20 Metern Platz sieben. Bei den Männern reichten 5,62 Meter im Weitsprung für den fünften Platz. Sein Teamkollege Philipp Baron, der noch vor wenigen Tagen beim internationalen Hallensportfest in Frankfurt-Kalbach 2:06,56 Minuten über 800 Meter gelaufen war, zeigte sich weniger zufrieden mit seiner Leistung in Ludwigshafen. 2:07,99 Minuten reichten noch nicht für die Teilnahme an den Süddeutschen Hallenmeisterschaften aus, die er sich zum Ziel gesetzt hatte. Dennoch bedeutete die Zeit Rang zwei und somit den Vize-Pfalzmeistertitel. Auch über 200 Meter versuchte sich der junge Mittelstreckenläufer und legte die Sprintdistanz in respektablen 25,74 Sekunden zurück, womit er Platz sechs in der Altersklasse U20 belegte. In der Altersklasse U14 überzeugten Diego Heumann Rey und Moritz Märdian mit hervorragenden Leistungen. Zwei Mal verpasste Heumann das Treppchen haarscharf und wurde Vierter. Im Finale über 60 Meter benötigte er lediglich 8,59 Sekunden für die kürzeste aller Sprintstrecken. Zudem übersprang er im Hochsprung 1,40 Meter. Moritz Märdian belegte mit 9,13 Sekunden über 60 Meter Platz neun. Besser lief es für ihn jedoch mit 4,57 Metern im Hochsprung, wo er Fünfter wurde. Einen starken zweiten Platz erreichte der Haßlocher mit 1,45 Metern im Hochsprung. Bei den Männern mussten Julian Opitz und Christoph Sölter die Flagge für den LCH zeigen. Sölter platzierte sich mit 9,71 Metern im Kugelstoßen auf Rang acht. Julian Optitz, der eineinhalb Jahre mit einer Verletzung zu kämpfen hatte, konnte nach langem Warten sein Comeback feiern. Trotz ungewohnter Belastung beim Sprint über 60 Meter qualifizierte er sich mit 7,46 Sekunden für das Finale. Jedoch beließ er es bei seinem Vorlauf, um sich langsam wieder an die Belastung zu gewöhnen. Miriam Zeiher, die in der Altersklasse W15 an den Start ging, konnte sich mit übersprungenen 1,35 Metern über den vierten Platz im Hochsprung freuen. Achte wurde sie mit 6,91 Metern im Kugelstoßen. Hier überzeugte insbesondere Noemi Sedlaczek, die die Kugel auf eine Weite von 7,79 Metern stieß und damit Rang vier belegte. Auch Salome Berlin erwischte einen guten Stoß und holte in der Altersklasse W13 mit 7,27 Metern Bronze. (lei)

 

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