Nach mehr als fünf Jahren Pause reiste in der Karwoche wieder eine Trainingsgruppe des LC Haßloch zu einem Trainingslager nach Bad Blankenburg. In der Sportschule des Thüringischen Sportbundes absolvierte die Gruppe unter der Leitung des Trainerteams Rainer, Holger und Christoph insgesamt 14 Trainingseinheiten.
Ein typischer Trainingstag begann nach einem ausgiebigen Frühstücksbuffet mit einer gemeinsamen Besprechung des Tagesprogramms. Anschließend standen eine Vormittags- und eine Nachmittagseinheit auf dem Plan, häufig ergänzt durch eine weitere Einheit am Abend, bei der meist Spaß oder Regeneration im Vordergrund standen.
Den kalten Temperaturen angepasst absolvierte die Sprintgruppe, die durch einen Athleten aus Rheinzabern verstärkt wurde, unter anderem mehrere intensive Tempolaufeinheiten.
Die Mehrkämpfer mussten ihre Disziplinblöcke flexibel an die Wetterbedingungen anpassen. So fanden beispielsweise Weit- und Hochsprung verstärkt an den letzten beiden Trainingstagen statt, nachdem zuvor bereits in den Lauf- und Wurfdisziplinen zahlreiche Schwerpunkte gesetzt worden waren.
Im Wurfbereich arbeiteten die Athleten intensiv an ihrer Technik und erlernten zahlreiche neue Bewegungsabläufe und technische Inhalte.
Das Trainerteam zeigte sich sehr zufrieden mit den Leistungen der Athleten und insbesondere mit deren Fähigkeit, die eigene Belastbarkeit realistisch einzuschätzen. Für die meisten Teilnehmer war es das erste Leichtathletik-Trainingslager überhaupt. Umso erfreulicher war die geringe Zahl an Ausfällen durch Blessuren, Überlastungen oder Erkältungen.
In der insgesamt 15-köpfigen Gruppe entwickelte sich schnell eine positive und produktive Atmosphäre. Bei den gemeinsamen Mahlzeiten am Mittag und Abend konnten die Athleten ihre Energiespeicher für die kommenden Herausforderungen auffüllen. Auch die Gemeinschaft kam nicht zu kurz: So wurde manche Abendstunde im Gruppenraum bei einer Partie Karten in geselliger Runde verbracht.