Vereinsrekord nach 16 Jahren gebrochen
6. September 2020
0

Mit coronabedingter Verspätung fanden in diesem Jahr die Leichtathletik-Pfalzmeisterschaften als zweigeteilte Veranstaltung am ersten Septemberwochenende in Ludwigshafen (Samstag) sowie in Neustadt an der Weinstraße (Sonntag) statt. Auch der LC Haßloch war mit einigen Athletinnen und Athleten vertreten, die mehrfach neue persönliche Bestleistungen und zwei Vereinsrekorde aufstellten.

Am ersten Wettkampftag mit den Entscheidungen der Sprints blieb in Ludwigshafen Diego Heumann Rey (M15) über 100 Meter erstmals unter zwölf Sekunden und schaffte damit etwas, was noch keinem LCH-Athleten in seiner Altersklasse gelungen war. Mit einer persönlichen Bestleistung von 11,93 Sekunden im Sprintfinale brach er den Vereinsrekord von Sebastian Volz aus dem Jahr 2004. Volz war damals eine Zeit von 12,02 Sekunden gelaufen. Für Heumann Rey bedeutete die Leistung ein Platz auf dem Siegerpodest und die Bronzemedaille. Eine weitere persönliche Bestleistung stellte er mit 39,43 Sekunden über 300 Meter auf, wobei er als Vierter die Ziellinie überquerte. Sein Trainingskollege Marlon Lintz qualifizierte sich zunächst mit einer hervorragenden Zeit von 12,61 Sekunden ebenfalls für den Endlauf über 100 Meter. Dort kam er jedoch nicht über den achten Platz hinaus.

Julian Opitz durfte über 100 Meter der Männer nicht fehlen und zog als Erstplatzierter des zweiten Vorlaufs mit 11,24 Sekunden souverän in den Endlauf ein. Dort musste er jedoch aufgrund einer Zerrung bei etwa 60 Metern „austrudeln“ lassen. Mit 11,76 Sekunden und Rang sieben blieb er damit hinter der Konkurrenz zurück. Auch Dennis Schwalb qualifizierte sich mit 11,54 Sekunden für das Finale. 11,57 Sekunden bedeuteten für ihn im Endlauf den vierten Platz. Über 200 Meter belegte der Sprinter Rang acht mit 23,48 Sekunden. Eine sensationelle Leistung gelang Jonas Unruh im Sprint über die halbe Stadionrunde. Er konnte sich mit 22,26 Sekunden nicht nur die Silbermedaille sichern, sondern unterbot darüber hinaus um zwei Hundertstel den Vereinsrekord von Julian Opitz aus dem Jahr 2015. Salome Berlin (W15) verbesserte sich über 100 Meter um zwei Zehntel gegenüber ihrer bisherigen Bestleistung auf 14,41 Sekunden und belegte Platz zwölf. Felix Sellmeier wurde mit 11,20 Sekunden über 75 Meter Zehnter in der Altersklasse M13.

Am zweiten Wettkampftag mit den Sprungdisziplinen zeigte sich deutlich, dass vielen Athleten noch Wettkampfpraxis fehlt. So übersprang Jonas Unruh in Neustadt beim Einspringen noch eine Höhe deutlich über 1,80m, nahm die Einstiegshöhe von 1,70 Meter im ersten Versuch, riss dann aber seine nächste Höhe von 1,81m dreimal und belegte schließlich Rang drei. Im parallel stattfindenten Hochsprung der männlichen Jugend U18 passierte dem Haßlocher Moritz Märdian das Gleiche. Nach einem Probeversuch über 1,70m bescherte ihm seine Einstiegshöhe im Wettkampf von 1,65 Meter Bronze. Im Weitsprung bedeuteten 5,37 Meter Platz fünf.

Schreibe einen Kommentar