Doppelerfolg im Stabhochsprung
12. Januar 2020
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Bei den Pfalz-Hallenmeisterschaften in Ludwigshafen von 11. bis 12. Januar 2020 war der LC Haßloch in diesem Jahr mit zahlreichen Athletinnen und Athleten vertreten. Hoch hinaus ging es zum Auftakt der Hallensaison für die beiden Schwestern Rebekka und Salome Berlin im Stabhochsprung. Nach einer dreivierteljährigen Verletzungspause kam Rebekka (U18) mit einer persönlichen Bestleistung von 3,40 Metern stark zurück und sicherte sich den Pfalzmeistertitel, obwohl sie aktuell noch immer nicht voll trainiert. Salome sprang mit 3,20 Metern in der W15 ebenfalls eine neue Bestleistung und holte ebenfalls den Titel. Mit ihrer Einstiegshöhe von drei Metern setzte sie gleich zu Beginn des Wettkampfes ein Ausrufezeichen, um sich bei 3,20 Metern endgültig gegen Sophia Lahmert vom ASV Landau durchzusetzen. Einen weiteren großartigen ersten Platz gab es für Anna Schönholz (W13) mit 8,69 Metern im Kugelstoßen.

Im Hochsprung der männlichen U18 belegte Moritz Märdian mit starken 1,70 Metern Platz zwei. Vizepfalzmeister darf sich auch Linus Hauß nach seinem Sprung über 1,35 Meter im Hochsprung der M14 nennen. Ebenfalls einen erfolgreichen Tag hatte Diego Heumann Rey (M15), der sich über 60 Meter in 7,71 Sekunden Rang zwei erlief und damit eine stabile Leistung zeigte, die die zwölf-Sekunden-Marke über 100 Meter immer greifbarer erscheinen lässt. Im Hochsprung steigerte sich der junge Haßlocher auf eine neue Bestleistung von 1,65 Metern, was einen hervorragenden dritten Platz bedeutete. Auch 10,74 Meter im Kugelstoßen bescherten ihm Bronze.
In der MU16 waren zudem Niklas Löscher, Linus Hauß, Julian Zercher und Sebastian Zercher in der 4×100 Meter Staffel am Start. Im Duell gegen die TSG Grünstadt wurden sie allerdings disqualifiziert. Beim zweiten Wechsel griff ein Kampfrichter wenige Sekunden vor der Übergabe ins Geschehen ein und positionierte beide wartenden Läufer um. In der Hektik geriet Julian mit der Verse wenige Centimeter auf die Ablaufmarke, die er nicht hätte betreten dürfen. Da die Entscheidung der Disqualifikation schon in größerer Kampfrichterrunde entschieden wurde, verzichteten die Trainer auf einen Einspruch, um den Jungs ihren verdienten zweiten Platz zu ermöglichen.

Bei den Männern verpasste Christoph Sölter mit 10,97 Metern knapp das Treppchen und belegte den vierten Platz. Für die 4×200-Meter-Staffel der Frauen reichten 1:59,11 Minuten für Rang zwei. Sophie Rohe, Laura Schmitt, Ann-Kathrin Rohe und Antonia Katz konnten sich über Silber freuen. Laura Schmitt, die zusätzlich auch in der Altersklasse U20 startete, erreichte zudem mit 8,98 Metern Platz zwei im Kugelstoßen. Der dritte Platz über 1500 Meter ging in der Altersklasse U18 mit 4:55,97 Minuten an Sören Renner und in der U20 an Jakob Hofsäß. Joana Reinig (U18) war ebenfalls auf der Mittelstrecke unterwegs und wurde mit 2:52,66 Minuten Vierte. Esther Sedlaczek belegte mit 7,55 Metern Rang sechs im Kugelstoßen der weiblichen U20.

Zahlreiche Nachwuchsathleten des LCH sammelten ebenfalls wertvolle Wettkampferfahrung in der Ludwigshafener Leichtathletikhalle. Lia Buchal (W12) wurde in 3:18,67 Minuten Siebte über 800 Meter. Antonia Lau (W12) absolvierte 60 Meter in 10,16 Sekunden und belegte Platz 20. Quirin Sedlaczek (M12) blieb über 60 Meter unter 10 Sekunden und sprintete auf Platz elf. In der M13 belegte Felix Sellmeier im Sprint mit 9,46 Sekunden Rang 15. Über 800 Meter finishte er nach 2:46,90 Minuten als Sechster. Bei den technischen Disziplinen war der LCH-Nachwuchs besonders im Kugelstoßen vertreten. Philipp Hass (M13) stieß 7,28 Meter und wurde Siebter. Platz fünf ging mit 8,48 Metern an Svend Hartmann. Bei den Mädchen belegte Lina Sophie Keller mit 6,68 Metern den sechsten Platz.

Nicht bei den Hallenmeisterschaften vertreten war LCH-Athlet Marius Meyfarth, der sich seit einiger Zeit vermehrt Cross- und Straßenläufen widmet. Nach einer hartnäckigen Erkältung konnte er am vergangenen Wochenende in Rheinzabern endlich wieder zeigen, was in ihm steckt. Meyfarth belegte über 15 Kilometer in 51:30 Minuten Platz 14 und war zufrieden mit seiner Leistung, die nach nur vier Wochen Training besonders stark einzuschätzen ist. (lei)

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